Verfasst von: bananzl | 27/01/2010

whitianga

whitianga selbst ist eine unaufgeregte stadt an der kueste. das aufregende ist, dass es in guter naehe zum sogenannten hot water beach liegt: an diesem strand kommen heisse quellen von der erde durch den sand an die oberflaeche. allerdings nur an stellen, die waehrend ebbe erreichbar sind. also heisst es, frueh genug da sein und suchen! denn nicht der ganze strand ist warm, nur einige stellen. und basti war sehr erfolgreich:

nachdem er gebuddelt hat, konnte ich entspannen:

es ist wirklich an einigen stellen zu heiss, sodass man am besten das wasser mit dem kalten meerwasser sich vermischen laesst. alles in allem sehr tourimaessig, aber man muss es mal gesehen haben. den rest des tages verbrachten wir am strand bzw. im wasser. basti ging surfen, ich vergnuegte mich wie die vielen kinder am strand mit einem bodyboard. sehr schoener tag.

Verfasst von: bananzl | 27/01/2010

coromandel

wir arbeiten uns stetig richtung subtropischer norden, und die naechste station war die coromandel peninsula. nach einer nacht im backpacker bezwungen wir mit unserem “gelaendewagen” 37 km schotterpiste. haben auch nur eine stunde gebraucht, so wie im reisefuehrer beschrieben :) der lohn war ein campingplatz ganz im norden in der fletcher’s bay am strand. von dort aus wollten wir naemlich den coromandel walkway machen. dieser fuehrt an der wunderschoenen kueste entlang.

nach einer weiteren nacht im auto ging es weiter richtung whitianga.

Verfasst von: bananzl | 27/01/2010

raglan

Nach Rotorua ging es westwaerts in das Surferstaedtchen Raglan. Da quasi alle Unterkuenfte ausgebucht waren verbrachten wir die erste

Nacht im Auto an einem wirklich schoenen Aussichtspunkt.

Da wir schonmal in DER Surfmetropole waren, haben wir uns auch gleich dazu entschlossen es selbst endlich mal zu versuchen.

Das Wetter war bescheiden, die Wellen gut und der Erfolg war etwas ungerecht verteilt (ich bin der geborene Surfer und Natalie hatte trotzdem Spass).

Verfasst von: bananzl | 27/01/2010

rotorua

gleich zu anfang: es war enttaeuschend. eine stadt, die mitten in der vulkangegend liegt und voller geothermaler aktivitaet ist. wir fanden, es stank ganz furchtbar in der stadt und das geblubbere hat uns auch nicht sehr beeindruckt. also schnell wieder weg aus der stadt.

Verfasst von: bananzl | 27/01/2010

tongariro crossing

nach ein paare mehr oder weniger ruhigen tagen auf der nordinsel, machten wir uns am sonntag auf den weg zum tongariro nationalpark. dort gibt es den “schoensten tageswalk” neuseelands, den tongariro crossing.

er geht ueber 18 km und fuehrt entlang an mehreren (aktiven) vulkanen. die tour ist nicht ohne, zum einen wegen des schnell umschlagenden wetters und zum anderen geht es vor allem an der spitze sehr steil voran geht. aber kein problem fuer uns beide, vor allem nachdem wir sahen, dass paare, welche unsere grosseltern sein koennten. (die wahrheit ist: ich war ganz schoen am pumpen und basti musste mehrmals auf mich warten).

hier im hintergrund zu sehen, der mount taranaki. uns wurde gesagt, wenn man den berg vom nationalpark aus sehen kann, wird das wetter gut. glueck gehabt.

hier der mount “doom”, DER berg aus “herr der ringe”, leider wolkenverhangen. sowieso sah die ganze landschaft sehr nach mordor aus und wie waren auch nicht die einzigen, denen das auffiel, von ueberall hoerte man “mordor”-rufe :)

war man hoch genug gestiegen, lief man in den wolken lang; und nicht vergessen: wir hatten gutes wetter! bei schlechten konditionen kann es passieren, dass man die eigene hand vor augen nicht mehr sieht. totzdem war es auf dem gipfel sehr kalt und ich war froh ueber meine handschuhe und einen warmen schal.

nach dem gipfel ging es nur noch bergab (auch sehr anstengend, wie wir feststellen mussten) und kamen zu dem vulkanseen.

die “wolken” zwischen den bergen ist in wirklichkeit dampf, der aus den ritzen zischend entweicht. echte geothermale aktivitaet! man roch auch an diesen stellen stark den schwefel und basti hat auch ein stueck gefunden, das verdaechtig danach aussieht. wir wollten es noch testen, aber zur meiner pharnazeutischen schande muss ich gestehen, ich habe keine idee wie.

seltsames gewaechs auf dem vulkan.

steinformationen auf dem weg nach unten.

nach fuenfeinhalb stunden marsch haben wir dann den rest des tages damit verbracht dem niedlichste katzenbaby der welt zuzuschauen wie es schlaeft.

Verfasst von: bananzl | 11/01/2010

Stewart Island

Ich habe am 8.1. nach Stewart Island uebergelegt um mich auf die Suche nach Kiwis zu machen. Das Die Ueberfahrt mit der Faehre war selbst bei gutem Wetter recht hollprig aber zum Glueck blieb die Seekrankheit aus.

Nach kurzem Einchecken im Backpacker gings zum DOC um Huetten fuer einen Track zu buchen. Ich entschied mich zum Glueck fuer den einfachen Rakiura Track, der mit ca. 31 km auch nicht zu lang ist.

Das Wetter am ersten Tag wechselte zwischen Sonne, Regen und Hagel!

hier noch mit 3 Hagelkoernern im Bild. Es gab auch wieder ein oder zwei schoene Aussichten

Am Abend machte ich mich mit 2 anderen von der Huette aus auf den Weg um Kiwis im Busch zu finden. Leider ohne Erfolg, aber dafuer gab es richtig viel Himmel.

Um es kurz zu machen: die naechsten zwei Tage ging es weiter durch den Busch und vorallem durch den Schlamm. Eine groessere Haengebruecke war auch dabei,

leider kein einziger Kiwi. Die befinden sich wohl weiter im Westen der Insel, der Track verlief fast ausschliesslich auf der Ostseite.Noch ein weiterer Grund nochmal nach Neuseeland zu kommen…

Verfasst von: bananzl | 06/01/2010

fjordland

leider kann das fjordland im suedwesten der suedinsel nur ueber gebuchte bootstouren oder den milford track erkundet werden. letzterer ist aber schon seit sechs monaten ausgebucht, sodass wir mit der milford road vorlieb nehmen mussten.

sie fuehrt von te anau nach milford sound und ist 119 km lang (in die eine richtung; zurueck ist sie 120 km lang… hat dafuer irgendjemand eine erklaerung?). und trotz des wetters (der ganze sueden scheint hier so zu sein: immer regen) war es ein tolles erlebnis und ist weiterzuempfehlen!

ein kea, der weltweit einzige alpine papagei.

Verfasst von: bananzl | 06/01/2010

dunedin

sofort nach dem canyon sprung machten wir uns spontan auf den weg nach dunedin um laura und christian zu besuchen! die beiden leben seit ende dezember in der stadt dunedin um dort ihr halbes praktisches jahr zu absolvieren. fuer uns bedeutete das freie unterkunft :)

silvester verbrachten wir vier sehr, sehr ruhig. gegen mitternacht machten wir uns auf den weg richtung stadtmitte um feuerwerk zu schauen. etwas enttaeuscht waren wir dann, denn hier gab es nur ein feuerwerk von der stadt. privatleute duerfen zu silvester anscheinend nicht boellern.

dafuer verbrachten wir den neujahrstag dann in der natur auf der otago peninsula und konntren ganz viele tiere in der freien natur beobachten.

seeloewen:

pinguine:

ansonsten waren wir noch in einer schokoladenfabrik (sehr enttaeuschend!) und durften miterleben, wie laura und christian nach einem auto geschaut haben…

Verfasst von: bananzl | 02/01/2010

queenstown

nachdem wir ns von wanaka verabschiedet haben, machten wir uns auf den weg nach queenstown. dort buchten wir gleich nach unserer ankunft einen canyon swing…60 m freier fall und dann ausschwingen ueber den shotover river.

hier die website um euch ein bild zu machen:

www.canyonswing.co.nz

am abend zuvor wollten wir jedoch noch schoen in den pub gehen, ein, zwei bierchen trinken und livemusik geniessen. naja, so wie es dann kommen musste: man setzt sich an einen tisch, lernt englaender kennen und ein paar stunden spaeter liegt man sich “bohemian rhapsody” singend in den armen. dementsprechend hervorragend war das allgemeine wohlbefinden…mit kater wurden wir morgens den berg hochgefahren.

dann ging alles irgendiwe sehr schnell. schon hatten wir das geschirr umgebunden und die erste war gesprungen. das war der zeitpunkt, an dem ich anfing zu ueberlegen ob das alles eine so tolle idee war. als basti dann aber gesprungen war

 

wollte ich auch endlich. und es war toll:

natuerlich haben wir uns beide fuer die schlimmsten spruenge entschieden: rueckwaerts.

zum glueck gab es ein spezielles Angebot: wenn man gleich nochmal wollte war der 2. sprung wesentlich guenstiger und da Basti der Erste nich reichte gab es noch den 2. hinterher: kopfueber ueber den Abgrund haengend…

Leider gibt es davon keine fotos oder ein video da die nicht gratis waren, aber fuer einen Eindruck einfach die Jumpstyles auf der obigen Website ansehen (Gimp boy goes to Hollywood).

Alles in allem ein wahnsinniges Erlebnis und auf jeden Fall das Geld wert. Nun fehlt noch Bungeejumping und Skydiving…

Verfasst von: bananzl | 29/12/2009

wanaka

Nach dem Spaziergang auf dem Fox Gletscher ging es sofort weiter nach Wanaka. Eindeutig eine der schoensten Staedte die wir hier bisher besucht haben. Das kuendigte sich an als wir den Lake Wanaka das erste mal sahen.

Wanaka selber ist eine sehr kleine und angenehme Stadt direkt am See. Die zahlreichen Moeglichkeiten sich zu unterhalten reichen von einem Labyrinth in der PuzzlingWorld

(hier gesehen vom Mt. Iron den wir spaeter noch bestiegen haben) ueber einfach die Aussicht geniessen und im See schwimmen

zu den unglaublichen Shopping-Moeglichkeiten

Mit anderen Worten wirklich schoen. Abends gab es noch einen Besuch im lokalen Kino, welches wohl das coolste Kino unter der Sonne ist.   Aber leider keine Fotos. Zusehen gab es uebrigens Sherlock Holmes, den ich weiter empfehlen kann.

Am naechsten Morgen ging es dann schon weiter nach Queenstown, dem Party und Extremesport/Bungy-Mekka…

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